Am 11. Juli 2026 widmete Deutschlandfunk Kultur der Exilliteratur eine dreistündige „Lange Nacht“, gestaltet von Sieglinde Geisel.
Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen von Autoren:innen, die heute in Deutschland im Exil leben, sowie die Frage, wie Flucht und Exil das literarische Schreiben prägen. Mit einer wissenschaftlichen Einordnung kommt auch Prof. Dr. Doerte Bischoff (Universität Hamburg) zu Wort. Aus der Perspektive der Exilforschung ordnet sie aktuelle Erfahrungen historisch ein und zeigt, warum Exilliteratur bis heute von großer gesellschaftlicher Relevanz ist.
Die gesamte Sendung kann hier nachgehört werden:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-schreiben-im-exil-aus-heimat-und-sprache-vertrieben-100.html
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![Exile Literature in Focus [in german language]](https://interexile.org/wp-content/uploads/2026/07/News_Bild_02_DLF-Kultur-Beitrag_by-Adobe-Pawlowski.png)
Exile Literature in Focus [in german language]
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Kickoff-Event in der Exilbibliothek der Universität Hamburg
Zum Auftakt des Projekts findet am 6. Mai 2026 eine öffentliche Veranstaltung mit Lesung statt. Die Autorin Volha Hapeyeva, die derzeit in Deutschland im Exil lebt, liest aus ihrem neuen Roman „Wörterbuch einer Nomadin“. Darüber hinaus präsentiert sie ihren „Exilpoesie-Automaten“, ein künstlerisches Projekt, das neue Zugänge zu Exilerfahrungen eröffnet.
Veranstaltungsdetails
Ort: Berendsohn Lesesaal, Exilbibliothek (Von-Melle-Park 6, Hamburg)
Zeit: 6. Mai 2026, 18:00 Uhr (Lesung ab 19:00 Uhr)
Weitere Informationen:
https://www.hcds.uni-hamburg.de/news/2026/20260505-interexile.htmlhttps://www.exilforschung.uni-hamburg.de/forschungsstelle/aktuelles/2026-04-29-entangled-exiles.html
